Neue staatliche Förderung soll Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge auf Touren bringen

von Sven Meder

Elektrofahrzeuge sind die Zukunft der Mobilität – und damit auch die der Automobilindustrie. Die Frage ist nur: Wie lange dauert es noch, bis sie sich im Markt durchsetzen? Entscheidend für den Siegeszug der Elektromobilität ist unter anderem die Infrastruktur von „Elektrotankstellen“. Dabei gilt es, einen Teufelskreis zu durchbrechen: So lange die Infrastruktur der Ladepunkte nicht flächendeckend ist, kommt auch der Verkauf von Elektrofahrzeugen ins Stocken. Umgekehrt wird der Bau von Ladepunkten nur schleppend vorangehen, wenn es nur wenige Elektrofahrzeuge gibt, die sie nutzen. Denn jeder neue Ladepunkt ist eine Investition.

Das Förderprogramm – die Initialzündung zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur.

Die Zeit drängt, denn die Elektromobilität gilt als erfolgversprechendes Mittel, um den CO2 Ausstoß zu reduzieren, der für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Außerdem bietet ein zunehmender Marktanteil von Elektrofahrzeugen potentiellen Käufern ein hohes Maß an Investitionssicherheit. Hier setzt die „Entwicklungshilfe“ der Bundesregierung für die Ladeinfrastruktur an, die dafür ein Fördervolumen von 300 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren bereitstellt. Das Besondere dieser Fördergelder: Sie werden im Rahmen von Förderaufrufen vergeben, und zwar als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung.

Erster Aufruf zur Förderung!

Beim ersten Förderaufruf geht es um 10 Millionen Euro für die Normal-Ladeinfrastruktur und um 2.500 Ladepunkte für die Schnell-Ladeinfrastruktur. Die entsprechenden Förderanträge können vom 01.03.2017, 12:00 Uhr bis zum 28.04.2017, 12:00 Uhr eingereicht werden (https://foerderportal.bund.de/easyonline). Alle Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet (elektronischer Zeitstempel) bis die maximale Förderhöhe ausgeschöpft ist. Zusätzlich ist zu beachten, dass neben der elektronischen Version auch rechtsverbindlich unterschriebene Anträge in Schriftform innerhalb einer Woche bei der BAV eingereicht werden müssen. Ferner sind bei den Förderaufrufen weitere Details zu beachten wie Förderhöhe, Antragsberechtigte, Standortanforderungen und ergänzende technische Standards, die unter https://www.bav.bund.de eingesehen werden können.

Richtlinien? Merkblätter? Nebenbestimmungen?

Wie so oft bei staatlichen Förderungen sind bei der Antragstellung ein paar Hürden zu überspringen, um an die begehrten Fördergelder zu kommen. Doch davon sollten sich Interessierte nicht abschrecken lassen. Alle notwendigen Unterlagen für den Antrag, ob Richtlinien, Merkblätter oder Nebenbestimmungen, kann man bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV), Schloßplatz 9, 26603 Aurich, Telefon 04941/602-555, ladeinfrastruktur@bav.bund.de anfordern.

Wir helfen Ihnen gerne

Für viele Interessierte mögen insbesondere die technischen Anforderungen der Förderrichtlinie die größtes Hindernis entpuppen. Doch gerade hier ist die Aufgabe leichter, als man denkt. Wir bieten vielfältige Lösungen für Ladeinfrastruktur, die eines gemeinsam haben: Sie erfüllen alle technischen Anforderungen, von der Konformität zur Ladesäulenverordnung, über die Online-Anbindung an ein Backendsystem, bis hin zu vertragsbasiertem Laden/Roaming. Auch kennen wir uns mit dem Antragsprozess aus. 

Sprechen Sie uns an!

 

Erstellt von Sven Meder

Geschäftsführer
Ensto Chago Deutschland GmbH

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